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Museen in Meran und Umgebung

Museen sind Stätten der kulturellen Aneignung, Vermittlung und Diskussion und ein sichtbarer Ausdruck für lebendiges geschichtliches Bewusstsein.
Erfahren Sie mehr über die Traditionen und Brauchtümer, sowie über Kultur und Geschichte Südtirols. Meran und das Meraner Land haben ein breites Angebot für Liebhaber von Museen.

Stadtmuseum Meran
Das Stadtmuseum Meran wurde im Jahre 1900 gegründet und zählt zu den ältesten Museen in Südtirol. Derzeit ist ein Teil der Sammlung im ehemaligen Gasthof Roter Adler am Rennweg ausgestellt bis der neue Standort am Steinachplatz fertiggestellt istDas Meraner Stadtmuseum wurde vom Kunst- und Tirolensiensammler Franz Innerhofer gegründet, dessen Sammlung von gotischen Skulpturen und barocken Gemälden Tiroler Meister den Grundstock der Sammlung bildet.

Landesfürstliche Burg
1470 wurde am Fuße des Küchelbergs und ganz in der Nähe der Laubengasse eine Burg errichtet, um Erzherzog Sigismund von Österreich als Stadtresidenz zu dienen. Lange Zeit war die Burg der Verwaltungssitz von Fürsten und Kaisern, heute dient sie als Museum.
Mit ihren Kammern, Stuben und Jungfernzimmern gibt die Burg heute einen erstklassigen Einblick in spätmittelalterliche Lebensgewohnheiten. Kachelöfen und Fresken, Musikinstrumente und Waffen machen längst vergangenen Zeiten wieder lebendig, wenn auch nur für kurze Zeit.

Frauenmuseum
Im Zentrum von Meran befindet sich ein sehenswürdiges Frauenmuseum, das von Evelyn Ortner (1944-1997) gegründet wurde.
Im Museum geben verschiedenste Kleidungsstücke, Accessoires und Alltagsgegenstände Auskunft über das Bild und Rolle der Frau in den letzten 200 Jahren. Evelyn Ortner sammelte Zeitlebens verschiedene Alltagsgegenstände, die das Leben der Frau widerspiegeln. Sie begann Ihre Sammlung schon in Ihrer Jugend und dann neben ihrer Tätigkeit als Inhaberin des Second Hand Ladens „Petersilie“ in Meran in Südtirol.
1988 eröffnete sie dann „Das kleine Museum für Kleid und Tand“, das sich heute – stets erweitert und erneuert – als Meraner Frauenmuseum präsentiert. Die Museumsstücke sind in sechs verschiedenen Räumen ausgestellt. Anhand der Sammlung werden die verschiedensten typischen und historisch gewachsenen Frauenbilder gezeigt. Dabei werden Klischees hervorgehoben und deutlich gemacht und die Geschichte unsere Vorfahrinnen glaubwürdig erzählt.

Jüdisches Museum
Von den Anfängen der jüdischen Gemeinde in Meran erzählt das Jüdische Museum.
Wussten Sie, dass es vor allem jüdische Ärzte waren, welche in Meran das Meraner Wasser und seine heilenden Kräfte entdeckten? Sie waren auch dabei, als die Traubenkur zum ersten Mal den Gästen angeboten wurde. Dies geschah Ende des 19. Jahrhunderts, als die jüdische Gemeinde in Meran besonders aktiv war.
Verschiedene Bauwerke wurden errichtet, unter anderem ein Friedhof für Juden, Hotels, ein Sanatorium und eine Synagoge. Genau in dieser Synagoge befindet sich heute auch das Jüdische Museum.

Weinbaumuseum- Schloss Rametz
In der Kurstadt Meran erzählt dieses private Museum auf Schloss Rametz alles über den Weinbau.
Auf einem Moränenhügel in Obermais thront Schloss Rametz, umgeben von Reben. Hier finden sie alles, was sie brauchen, um bestens zu gedeihen: mediterranes Klima, Schutz vor rauen Winden durch die umliegenden Berge und wasserdurchlässige Böden. Bewusst wählten die Besitzer des Schlosses, Fam. Schmid, die typische Pergel-Anbauweise für die 10 Hektar Rebfläche. Ein kleines Idyll, in dem sich auch ein Museum befindet: Das Weinbaumuseum wurde 1980 im Erdgeschoss und den Kellern von Schloss Rametz eingerichtet.
Geräte und Werkzeuge für die Bodenbearbeitung, die Weinlese und den Transport werden in vier Räumen ausgestellt, teils auch längst in Vergessenheit geratene Hilfsmittel, die aufzeigen, wie die Traube zum Wein wurde. Auch Getreidebau und Schädlingsbekämpfung sind ein Thema. 2007 wurde das Weinbaumuseum dann etwas erweitert: Nun können Sie auch die Speckherstellung anhand von Bildern und alten Geräten kennenlernen.
Die Besichtigung des Museums beginnt mit einem Rundgang durch die Weinberge mit Informationen zur Arbeit im Weinberg und der Geschichte des Schlosses. Nach einem Besuch im Museum geht es dann in den Keller aus dem 18. Jahrhundert mit seinen Porphyrsteinquadern. Der Rundgang endet in der modernen Kellerei. Und hier gibt es sie dann auch zu verkosten, die edlen Tropfen, zusammen mit etwas Kaiserspeck, einem typischen Südtiroler Produkt. Übrigens: Zu Schloss Rametz gehören auch eine Vinothek, das “Tiroler Weinhaus” und ein Restaurant!

Touriseum- Südtiroler Landesmuseum für Tourismus
Auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran, dem ehemaligen Feriendomizil der Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sissi“), befindet sich heute ein unterhaltsames Erlebnismuseum: das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Inmitten des Botanischen Gartens gelegen, ist es das erste Museum des Alpenraums, das sich der Geschichte des Tourismus in Tirol widmet. In lebendig inszenierten Räumen werden die Besucher/- innen auf eine spannende Zeitreise eingeladen, die 200 Jahre Tourismusgeschichte aus der Sicht der Reisenden wie der Gastgeber/-innen erzählt.

Ultner Talmuseum
Das Volkskunde-Museum in St. Nikolaus gewährt Einblicke in das bäuerliche Leben im Ultental.
Jahrhundertealtes Interieur wie Bauernstube, Räucherküche, Schlafkammer und Milchkammer lassen Sie eintreten in die Welt von anno dazumal. Arbeitsgeräte, Einrichtungsgegenständen, Handwerkszeug und religiöse Statuen runden die Ausstellung des Museums ab.
Zudem gibt das Museum einen guten Überblick über die Tierwelt im Ultental.

Bauernmuseum Völlan
Im Bauernmuseum Völlan können eine Vielfalt an Geräten, Werkzeugen und Gegenständen aus dem bäuerlichen Alltag besichtigt werden, die Zeugnis für das Leben aus vorindustrieller Zeit sind.

Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte- Schloss Tirol
Schloss Tirol, einst Stammburg der Tiroler Grafen, ist heute Sitz des Landesmuseums für die Kultur und Geschichte Südtirols. So vermittelt die permanente Ausstellung auf der Burg einen spannenden Einblick in die Geschichte dieses Landstrichs von seiner Urgeschichte bis heute. Die Dauerausstellung wird durch jährlich wechselnde Sonderausstellungen ergänzt.
Burgfried, Turm und Rittersaal sowie zwei reich verzierte Marmorportale und eine Kapelle mit hochmittelalterlichen Fresken zieren die Burg, deren Baubeginn ins 11. Jahrhundert zurück datiert. Somit war Schloss Tirol namensgebend für das im 13. Jahrhundert entstehende Land Tirol. Aus dieser Epoche der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte stammen viele der kunsthistorischen Schätze der Burg.
Das Greifvogelzentrum nebenan bietet regelmäßig Flugschauen an. 

Museum Passeier - Andreas Hofer
Das Museum Passeier am Sandhof in St. Leonhard in Passeier bei Meran erzählt die Geschichte des bekannten Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer (1767 – 1810).
Im historischen Sandhof, dem Geburtsort von Andreas Hofer, wird sehr anschaulich über den wohl berühmtesten Tiroler, den Freiheitskampf der Tiroler und das bäuerliche Leben in Passeier berichtet: mit der Dauerausstellung „Helden & Hofer“ im Erdgeschoss, einem Volkskunde- sowie einem Freilichtbereich mit einem typischen Passeirer Haufenhof.
In originalem Ambiente wird mit persönlichen Relikten, schriftlichen und bildlichen Belegen und Dokumentarfilmen versucht, Andreas Hofer und seine Geschichte von allen Seiten zu beleuchten. Daneben gibt es eine umfassende Volkskundesammlung, die mit traditionellen Trachten, Möbeln, Volkskunst, Bräuchen sowie Persönlichkeiten wird die Vergangenheit des Passeiertals erzählt – ebenso im Freilichtbereich mit originalen Gebäuden, einem Franzosenfriedhof, dem Jaufenhof und der Pfistrad.

Südtiroler Bergbaumuseum- Erlebnisbergwerk Schneeberg Passeier
Der Schneeberg, das am längsten fördernde Silber-, Blei- und Zinkbergwerk im Alpenraum, ist fast zur Gänze erhalten. Einmalig ist der umfassende Einblick in die 800 Jahre währende Bergbaugeschichte mit Schaustollen, Saumwegen, Bremsbergen, Erzkästen, Pferde- und modernen Seilbahnen sowie einem Arbeiterwohnhaus der Knappen. Funktionstüchtige Maschinen der Erzaufbereitungsanlage zeigen das komplexe Verfahren der Erztrennung. Ein vielfältiges Vermittlungsprogramm bietet einen authentischen Einblick in die Bergbauwelt.


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